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Die passende Antwort auf Platzangst

13. Mai 2026

Während viele Händler ihre Komponenten nur in festen Verpackungs-Einheiten anbieten, liefert «Automation24» auch das kleinste Bauteil bei Bedarf als Einzelstück. Jetzt noch schneller mithilfe von SSI-Lagerliften, Put-to-Light und Wamas-Anbindung – und ohne weitere Lagerflächen dafür zu verbrauchen. 

 SSI 24Automation1 310

Drucktasten zum Einbau in Schaltschränke, Sensoren für unterschiedlichste Anwendungsbereiche oder Steckbrücken in Büroklammergrösse: Das umfangreiche Produktsortiment von Automation24 umfasst neben Sensoren, Steuerungen und Schaltschränken auch eine grosse Anzahl an Kleinteilen, die für den zuverlässigen Betrieb von Geräten und Anlagen der Automatisierungstechnik unentbehrlich sind.

Bis zu neunmal höhere Kapazität

Vor fast 15 Jahren wurde Automation24 als Startup gegründet, um den Einkaufsprozess insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen einfacher zu gestalten. Das Konzept, Standardprodukte der Automatisierungstechnik zu niedrigen Preisen und ohne Vorgabe einer Mindestbestellmenge via Online-Shop anzubieten, stiess am Markt auf grosses Interesse und führte bei Automation24 zu einem rasanten Wachstum. Inzwischen umfasst das Angebot über 300.000 Artikel und spiegelt bis hin zum komplett ausgestatteten Schaltschrank die gesamte Palette aller in der Automatisierungstechnik gängigen Komponenten wider.

SSI 24Automation2 310 Fotos: SSI Schäfer

Allerdings wurde mit der steigenden Nachfrage das Kommissionieren von Kleinteilen immer schwieriger. Obwohl von Anfang an auf eine hohe Effizienz der Intralogistik gesetzt wurde, die gut mit den IT-Systemen vernetzt ist, mussten die Kleinteile weiterhin per Hand aus Lagerkästen genommen und mit Rollwagen zu den Verpackungsplätzen gebracht werden. «Je weiter das Sortiment wuchs und immer mehr zusätzliche Flächen für die Aufstellung von Regalen geschaffen werden mussten, desto länger dauerte das Einsammeln der einzelnen Teile», sagt Norbert Hautkappe, Head of Fulfillment bei Automation24. Gleichzeitig nahm auch die Lagerung grösserer Artikel immer mehr Platz in Anspruch, und um das Lieferversprechen halten zu können, kam für ihn nur die Automatisierung infrage.

Die passende Antwort

Die Suche nach einer geeigneten Lösung führte ihn schliesslich zu SSI Schäfer: «Für die automatisierte Lagerung von Kleinteilen gibt es am Markt zweifellos eine Reihe guter Angebote. Die dafür nötige Anfangsinvestition war uns aber oft zu hoch, und ausserdem wollten wir den baulichen Aufwand und damit verbundene Unterbrechungen der betrieblichen Abläufe so gering wie möglich halten.» Im Dialog mit dem für die Region zuständigen Aussendienstmitarbeiter von SSI Schäfer kam dann das Lagerliftsystem SSI Logimat ins Spiel. «Als wir vor knapp 15 Jahren den Betrieb eröffneten, haben wir die Lagereinrichtung im vorhandenen Gebäude vom Vorbesitzer übernommen», erinnert sich der Fulfillment-Chef. Die Regale dort stammten bereits von SSI Schäfer, und für die sukzessive Erweiterung der Lagerkapazitäten wurde der Lieferant auch beibehalten.

SSI 24Automation3 310 Put-to-Light

Was die Anforderungen für eine Neuaufstellung der Kleinteilelogistik angeht, erwies sich der Logimat Lagerlift schnell als ideale Lösung: «Optimale Raumnutzung bei minimalem Flächenbedarf, höhere Leistung in der Kommissionierung durch das Ware-zu-Person-Prinzip und kaum Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs während der Installation des Systems», so Benjamin Höller, Leiter Dynamische Systeme Deutschland bei SSI Schäfer und Projektverantwortlicher für Automation24. «In diesem Fall war das Kleinteilelager in einem Gebäude mit 6 m hohen Decken untergebracht, über den 2 m hohen Regalen blieb also viel Raum ungenutzt», stellt Höller fest. «Das waren ideale Voraussetzungen für den Einsatz des Lagerliftsystems von SSI».

Statt immer mehr Regale aufzubauen und den Bestand an Sichtlagerkästen aufzustocken, konzentriert sich das Sortiment von Automation24 nun auf zwei Lagerliftsysteme, die bei einer Höhe von bis zu 5,65 m jeweils nur ca. 15 Quadratmeter an Bodenfläche beanspruchen. «Momentan bevorraten wir in den beiden Anlagen insgesamt rund 1500 Artikel, gegenüber klassischen Regalen erreichen wir damit pro Quadratmeter eine bis zu neunmal höhere Kapazität», freut sich Norbert Hautkappe.

Erwartungen übertroffen

Damit nicht genug, die Erwartungen an die automatisierte Kleinteilelagerung wurden sogar übertroffen: «Ursprünglich waren wir davon ausgegangen, dass wir die Lagerlifte nur für unser Kleinteilesortiment nutzen können. Mittlerweile haben wir aber festgestellt, dass dort auch eine Reihe grösserer Artikel bevorratet werden kann und somit die Möglichkeit besteht, nach und nach weitere Sortimentsbereiche in die automatisierte Lagerhaltung einzubeziehen.»

Unterstützt werden die Abläufe durch das Put-to-Light-System: Mit Hilfe von digitalen Anzeigen können Ablageplätze eindeutig zugeordnet werden, damit verbundene Prozessinformationen werden automatisch an die Materialflusssteuerung Wamas Lift & Store übermittelt. «Bereits in der Vergangenheit konnten wir falsche Zuordnungen durch mehrfache Kontrollen rechtzeitig erkennen und fehlerhafte Lieferungen verhindern», sagt Hautkappe. «Mit dem Put-to-Light-System werden die Abläufe weiter vereinfacht und Fehlkommissionierungen nahezu unmöglich gemacht.»

www.ssi-schaefer.com

 








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