Der Umsatz des Intralogistik-Spezialisten TGW, der hochautomatisierte Logistikzentren plant, errichtet und betreut, übertraf im Geschäftsjahr 2024 / 2025 mit 1,07 Mrd. Euro leicht das Allzeit-Hoch des Vorjahres. Die Auftrags-Eingänge erreichten 1,5 Mrd. Euro, die Zahl der Beschäftigten stieg auf 4645.

«Unser Auftragseingang ist um 55 Prozent geklettert – und damit auf den höchsten Wert der Unternehmens Geschichte», so CEO Henry Puhl. Das sichere die Auslastung der kommenden Monate in Produktion und Realisierung. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich ebenfalls deutlich nach oben entwickelt und sei mit 49,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 66 Prozent gewachsen. «Hier sehen wir die positiven Effekte des Transformations-Programms, das wir im Sommer 2025 erfolgreich abgeschlossen haben», erklärt der Chief Executive Officer von TGW Logistics.
S.Wolf, H.Puhl
Die Investitionen in Forschung und Entwicklung lagen bei 52,8 Mio. Euro, das entspricht 4,9 Prozent des Umsatzes. Innovationen bilden seit der Gründung 1969 einen integralen Bestandteil der Unternehmens-DNA. Im besonderen Fokus stehen aktuell mobile und stationäre Robotik, Künstliche Intelligenz sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung. Mittelständische Unternehmen vertrauen ebenso wie Global Player auf die Expertise von TGW Logistics: Im Geschäftsjahr 2024/25 waren das unter anderemBSH Hausgeräte, Healthcare-Anbieter OneMed und der Ersatzteilexperte Autodoc.
Duale Mitarbeiter-Beteiligung
Für das Geschäftsjahr 2024/25 schüttet TGW eine Duale Mitarbeiter-Beteiligung in Höhe von 5,5 Mio. Euro aus – zum insgesamt bereits sechsten Mal. «Im Sinne von Transparenz und Fairness erhalten alle Mitarbeitenden den gleichen Sockelbetrag. Egal, ob sie in Österreich, den USA oder China arbeiten und unabhängig von ihrer Funktion», unterstreicht Puhl. «Dass unsere Mitarbeitenden am Erfolg teilhaben können, ist zentrales Element unserer Stiftungsphilosophie.»
Bekenntnis zum Standort
Als Stiftungsunternehmen darf TGW Logistics bekanntlich nicht verkauft werden. Das Unternehmen – sei damit ein stabiler Geschäftspartner und verlässlicher Arbeitgeber. Zwei Drittel des Gewinns bleiben im Unternehmen und werden investiert. Ein weiteres Drittel fliesst an die Eigentümerin TGW Future Privatstiftung, die mit mindestens 30 Prozent davon wiederum die gemeinnützigen Projekte von TGW Future Wings unterstützt. Letztere fokussieren sich auf die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Ausbau des Headquarter im Plan
Seit im September 2024 der Startschuss für die Erweiterung am Hauptsitz in Marchtrenk fiel, ist der Baufortschritt deutlich sichtbar, das Leuchtturm-Projekt liegt nach Unternehmens-Angaben im Zeitplan. «Bis Sommer 2026 errichten wir eine 16.000 m² grosse Produktionshalle und ein hochautomatisiertes Lagersystem – als Basis für das geplante Wachstum der kommenden Jahre. In Summe investieren wir rund 100 Mio. Euro», so Sebastian Wolf, Chief Financial Officer von TGW Logistics. «Das ist nicht nur ein starkes Bekenntnis zum Potenzial der Intralogistik, sondern vor allem auch zum Standort.»
TGW Logistics realisiert als österreichischer Spezialist seit mehr als 50 Jahren weltweit hochautomatisierte Anlagen für Kunden von A wie Adidas bis Z wie Zalando. Als Systemintegrator übernimmt TGW Logistics dabei Planung, Produktion, Realisierung und Service komplexer Logistikzentren – von Mechatronik über Robotik bis hin zu Steuerung und Software.

















